Das Projekt ENICU ist ein abgeschlossenes Kooperationsprojekt zwischen gribs, der TU Dresden, Lehrstuhl für Denkmalpflege und Entwerfen und der TU Chemnitz, Professur für Energie- und Hochspannungstechnik. Es stand unter der Schirmherrschaft von Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur und wurde gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). 2023 bis Anfang 2024 loteten die Projektinitiatoren von gribs zusammen mit den Projektpartnern der Universitäten in Dresden und Chemnitz und gemeinsam mit den Kommunen und Eigentümern die Möglichkeiten zur Reaktivierung leerstehender Fabrikkomplexe rund um Chemnitz aus. Im Mix aus Erneuerbaren Energien und weiteren Nutzungen sollen ehemalige Produktionskomplexe in „Energie-Kultur-Fabriken“ transformiert und damit bedeutsame Industriearchitekturen gerettet werden.
Christian Henkel, Sprecher des Projektes: „In den letzten 30 Jahren sind auch im Raum Chemnitz zu viele wertvolle Zeugnisse der Industriekultur abgerissen worden. Der Ansatz der Energie-Kultur-Fabriken folgt der Idee, prägende Fabrikarchitekturen als neue Produktionsstandorte zu reaktivieren. Was früher Textilindustrie und Maschinenbau waren, können im 21. Jahrhundert die Erneuerbaren Energien sein. Hier kann die Region des Sächsischen Manchester anknüpfen an die Hochphase des Industriezeitalters und wieder eine führende Rolle bei Schlüsseltechnologien einnehmen.“